Tipps und Aktuelles

Liebe Patientenbesitzer !!!

Was sind die TOP 5 der häufigsten erblichen orthopädischen Erkrankungen beim Hund?

Wir haben hier die Ergebnisse der 15-Jahres-Studie aus über 25000 Fällen (Bellumori, Famula, Bannasch, Belanger et Oberbauer VC Davis 2013) zusammengestellt:

  1. Ellbogendysplasie
    Oberbegriff für Inkongruenz des Ellbogengelenks (INC), fragmentierten Processus coronoideus medialis (FPCM), nicht vereinigten Processus anconaeus (UAP), OCD am medialen Humeruskondylus (OC) sowie unvereinigten  Humeruskondylus (UHC)] : gleichhäufig bei reinrassigen Hunden und Mischlingen
    Einen ausführlichen Artikel über die Formen der Ellbogendysplasie finden Sie hier
  2. Hüftgelenksdysplasie
    (HD inklusive der Missbildung der Hüftpfanne): gleichhäufig bei rein- und gemischtrassigen Hunden
  3. Bandscheibendegenerationen
    (Bandscheibenvorfälle, lumbo-sakrale Stenose; Wobbler Syndrom): häufiger bei reinrassigen Hunden
  4. Patellaluxation
    gleichhäufig beim reinrassigen Hund und beim Mischling, die Verlagerung nach lateral ist dafür häufiger bei größeren Rassen anzutreffen!
    ABER: die Verlagerung der Kniescheibe nach medial kommt besonders häufig bei kleinen und Kleinstrassen vor
  5. (vorderer) Kreuzbandriß
    einzige erbliche Prädisposition, welche statistisch häufiger beim Mischling anzutreffen ist

 

Unser Pelle

Unser Pelle


Achtung Kaninchenhalter !!!!!

Ab sofort ist in unserer Praxis die Impfung Ihrer Kaninchen gegen Rabbit Haemorrhagic Disease mit dem Impfstoff Filavac VHD K C+V  ( RHD-1   und RHD-2 ) möglich. Wir haben den Impfstoff in Einzelimpfdosen vorrätig , so dass Sie ohne Voranmeldung zu den bekannten Sprechzeiten mit Ihrem Tier in die Praxis kommen können. Geimpft werden können gesunde Kaninchen ab einem Alter von 10 Wochen. Zur Grundimmunisierung gegen RHD-1/RHD-2 ist nur eine einzige Impfung notwendig !! Eine Wiederholungsimpfung sollte im jährlichen Takt erfolgen.

Achtung ! Achtung! Achtung !

Infos zur Katzenkastration  Niedersachsen in der Zeit vom 15.Januar bis 15.März 2018: Leider ist das zur Verfügung gestellte Geld bereits aufgebraucht…..es können daher keine weiteren Tiere über diese Maßnahme abgerechnet werden !!!!

Unsere Praxis beteiligt sich selbstverständlich an der Maßnahme, möchte Sie aber auf einige wichtige Dinge vorab aufmerksam machen: Ziel der Maßnahme ist es, verwilderte, herrenlose unkastrierte Katzen und Kater zu fangen und zu operieren ,um deren unkontrollierte Vermehrung zu unterbinden.Primär sind Tierschutzorganisationen,Tierheime und Betreuer von kontrollierten Futterstellen  aufgerufen,sich zumelden und diese Tiere zum Tierarzt zu bringen.In Ausnahmefällen können auch Privatpersonen aktiv werden. Als Überbringer des Tieres müssen Sie schriftlich bestätigen,dass es sich um ein freilebendes Tier, dem kein Besitzer zuzuordnen ist, handelt.Ferner müssen Sie im Anschluss an die OP die Nachsorge übernehmen und dafür Sorge tragen, dass das Tier an seinem angestammten Ort wieder freigelassen wird.

Alle Tierärzte,die diese Aktion unterstützen, verzichten pro Tier auf 25 Euro Behandlungskosten . Die Tiere werden aufgrund der besonderen Situation zu einen von den Behörden festgelegten Spezialpreis operiert.                                                                                                                                                                                        


Hatten Ihre Tiere an Sylvester Angst vor den Böllern / dem Feuerwerk ?? Nehmen Sie diese Angst nicht auf die leichte Schulter !! Macht ein Hund wiederholt eine angstauslösende Erfahrung in Zusammenhang mit einem bestimmten Geräusch ( hier Knall ) und wird diese Erfahrung nicht “ verarbeitet“, wird dieses Geräusch selbst zum Auslöser der Angst !! Statt einer Gewöhnung kommt es zu immer intensiveren, überschiessenden Angstreaktionen und zu einer Übertragung dieses Angstverhaltens auf ähnlich klingende Geräusche ( Donner , Fehlzündung Auto , Schuß ) !!

Nach  Sylvester ist vor Sylvester !!!!   Falls Sie bei Ihrem Tier solch eine Generalisierung im letzten Jahr festgestellt haben sollten, sprechen Sie uns gerne an. Ihr Tier benötigt eine verhaltenstherapeutische Unterstützung. In Zusammenarbeit mit einem Hundetrainer oder einem Tierarzt sollte eine Geräuschdesensibilisierung vorgenommen werden!

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